Josef Kobold: Erinnerungsbuch

Josef Kobold – „immer eine Handbreit näher bei den Engeln“

 

Ein Pilot aus Leidenschaft hat uns vor zwei Wochen für immer verlassen (22.8.2026). Josef war rund um den Flugplatz Schleißheim und den Oberschleißheimer Vereinsstammtisch weitläufig bekannt und überaus beliebt durch sein intensives soziales Engagement.

Nach langer Krankheit, die ihm immer mehr seiner Bewegungsmöglichkeiten nahm, hatte sein Leben zu Hause in seiner Wohnung ein Ende.

Josef war mein Pilot für meine Luftbildfotografie in und aus Oberschleißheim heraus. Auch abseits des Fliegens haben wir stets einen intensiven Kontakt und Austausch gepflegt – über mehr als 20 Jahre hinweg wird einem ein Mensch so sehr vertraut.

2006 war Josef als Pressereferent beim FSeV auf der Suche nach einem Fotografen, um Fotos im Flug von der Segelkunstflug-Meisterschaft am Flugplatz Schleißheim zu machen. Das war mein erster Kontakt zu ihm und auch das allererste Mal, dass ich in einem solchen Kleinflugzeug mitgeflogen bin. In den Jahren danach sind wir sehr oft mit seiner Cessna 150 Aerobat und später mit dem EuroFox (UL) durch viele Teile Bayerns geflogen – stets auf der Suche nach ganz besonderen Luftaufnahmen. Es hat ihm große Freude bereitet, mich präzise und sicher durch die Luft zu führen.

An den Flugplätzen in Schleißheim und Greiling (bei Bad Tölz) hatte er für die Haltergemeinschaft und die fliegenden Vereine über viele Jahre hinweg Vorstandsaufgaben wahrgenommen und unendlich viel für die Fliegerei getan. Auch beim Oberschleißheimer Vereinsstammtisch war er bis zuletzt ein Sinnbild für ehrenamtliches und soziales Engagement. Als vor wenigen Jahren die Krankheit kam, konnte ich ihn schließlich davon überzeugen, das Fliegen ruhen zu lassen. Seit seinen Jugendjahren war er mit Segelflugzeug, PPL und UL stets unfallfrei unterwegs – auch ich habe mich bei ihm an Bord jederzeit absolut sicher gefühlt.

 

Das Erinnerungsbuch

Als Erinnerung an meinen wahren Freund arbeite ich gerade an einem Erinnerungsbuch, damit die Fotos und die Episoden unserer gemeinsamen Aktivitäten nicht in Vergessenheit geraten. Das Erinnerungsbuch (siehe Cover) wird zum Selbstkostenpreis über meinen Onlineshop unter https://shop.deltaimage.de zu bestellen sein.

Lasst uns alle, die ihn gekannt und geschätzt haben, an ihn denken – unabhängig davon, welchem Glauben wir angehören. Es ist der Mensch, dem wir gedenken.

 

Paul Eschbach

Foto-Workshop: Bilder-Geschichten erzählen / Storrytelling

mit Paul Eschbach

Paul Eschbach, Jahrgang 1965, entdeckte parallel zum Ingenieurstudium die Leidenschaft für die Fotografie. Seit 40 Jahren ist die kreative Auseinandersetzung mit der Natur sein Ausgleich zur technischen Welt in der Industrie. Und bereits seit vielen Jahren leitet er erfolgreich Workshops, so auch auf den Fürstenfelder Naturfototagen.

 

Storrytelling bedeutet Bilder-Geschichten erzählen

Die digitalen Medien erlauben so vielfältige Möglichkeiten, fotografische Ergebnisse anderen Menschen zu kommunizieren. Einzelfotos gibt es zu Hunderttausenden – interessante Foto-Geschichten sind dagegen selten – viel zu selten. Dabei ist es so einfach, fotografisch Bilder-Geschichten zu erzählen und zu vermitteln.In diesem Workshop nimmt er Fotografen jeder Fähigkeit und Ausrüstung an die Hand, um zukünftig mit Fotografie Bilder-Geschichten zu erzählen. Im Laufe des Workshops lernen Sie die einzelnen Schritte, um Ihre Geschichten lebendig werden zu lassen und damit andere Menschen zu erfreuen. In einem interessanten Wechselspiel zwischen dem Workshopraum und dem Fotografieren auf dem Gelände, das überreich an fotografischen Eindrücken ist, lernen Sie, Ihre ganz eigene Bilder-Geschichte zu entwickeln, zu fotografieren und zu präsentieren.

Sie tauschen sich in der Fotogruppe aus und werden Ihre Geschichte auch direkt vor Ort fotografieren.Dazu bekommen Sie vom Workshopleiter schrittweise viel Handwerkszeug vermittelt, das abseits der üblichen Fotografier-Techniken liegt. Sie bringen in den Workshop mit: Ihr Interesse an Bilder-Geschichten und Freude an Kreativität sowie eine Kamera, mit der Sie sich wohlfühlen – das kann auch ein Smartphone sein.

Sie bekommen von uns:

  • ein Workshop-Buch mit allen Inhalten,
  • einen Notizblock und
  • einen Stift.

Mehr wird nicht benötigt (außer dem Wetter entsprechende Kleidung). Am Workshopende haben Sie eine erste eigens entwickelte Bilder-Geschichte mit Ihren Fotos vom Gelände erzählt und der ganzen Workshopgruppe präsentiert.

  • Kein Beamer,
  • kein Notebook / Laptop / Tablet, keine Technik.

Nur:

  • Sie selbst,
  • Ihre gewohnte Kamera und
  • Ihre Kreativität
  • für Ihre Geschichte.

Der Fotokurs findet bei jedem Wetter statt. Für Dauerregen ist ein entsprechendes Programm mit Fotografie in Innenräumen organisiert.

Max Emanuel von Bayern, der Blaue König: Dr. Marcus Junkelmann

Von 1680 bis 1726 spielte Max Emanuel, der „Blaue König“, wie ihn seine türkischen Kriegsgegner respektvoll nannten, auf der europäischen Bühne eine bedeutsame und ehrgeizige Rolle. Bayern sollte Großmacht werden, doch militärische Niederlagen, Katastrophen und Verbannung zerstörten diesen Traum. Gleichwohl gilt Max Emanuel als der Barockherrscher schlechthin: als Genussmensch voll dynamischer Kreativität, mit Leidenschaft für Theater, Musik und Selbstverwirklichung. Geblieben sind die Sammlungen, die Werke der Künstler und die Schlossanlagen von Nymphenburg und Schleißheim. Dr. Marcus Junkelmann schildert packend und spannungsreich Licht und Schatten dieser Herrscherfigur.

Maximilian I. von Bayern, der eiserne Kurfürst: Dr. Marcus Junkelmann

Kurfürst Maximilian I. (1573–1651) gilt als der bedeutendste bayerische Herrscher der Neuzeit. Er sanierte die maroden Staatsfinanzen, reorganisierte die Verwaltung und machte Bayern zum Musterbeispiel eines frühabsolutistischen Staates. Leidenschaftliche katholische Religiosität, hohes Pflichtgefühl und eiserne Disziplin gegen sich und andere bestimmten seinen Charakter. Bei aller Strenge und Sparsamkeit war Maximilian aber auch ein großer Bauherr und Förderer der Künste. Im Dreißigjährigen Krieg führte er als Haupt der Katholischen Liga und wichtigster Verbündeter des Kaisers Bayern zu einer europäischen Machtstellung, die dem Land freilich schwere Opfer abforderte. Maximilian ging als einer der wenigen Gewinner unter den deutschen Reichsfürsten aus dem Konflikt hervor, indem er den bayerischen Wittelsbachern die Kurwürde und die Oberpfalz gewann.

Ernst Eschbach (1965 – 2025) – Erinnerungsbuch

… Und dann war da nur noch die Leere, 
wo doch immer ein zweites Ich da war.

Ein Platz bleibt nun leer, dort, wo jedes Wochenende ein vertrauter Zwillingsbruder da war. Wir waren in unseren Unterschieden doch so gemeinsam und vertraut, früher als Spielkameraden. Später als gegenseitige Ratgeber bei wichtigen und unwichtigen Entscheidungen im Leben. Es genügte oft nur ein Wort oder ein Blick – nicht alles musste ausgesprochen und ausdiskutiert werden. Du warst der Ältere von uns beiden, du warst der Schlauere und du warst der stärkere Zwillingsbruder. Du warst mein Vorbild, so wie ich auch deines war. Das ist so bei Zwillingen im Leben.

Du standest auf deiner Ziellinie im Leben, von der anspruchsvollen Arbeit in den erfüllten Vorruhestand. Der Siegpreis für diese Disziplin bleibt dir jetzt verwehrt. Für deinen letzten Weg habe ich alle deine Freunde, deine Sport- und Arbeitskameraden, deine Nachbarn und natürlich unsere Familie um dich versammelt.

Für die alle, ist dieses Erinnerungsbuch, mit den tausenden Bildern von und mit dir. Es bleibt die Erinnerung an ein Leben, das viel zu früh und vollkommen unerwartet von uns gegangen ist.

Lieber Ernstl, so hast du dich immer am liebsten bezeichnet, jetzt herrscht bei allen die Trauer über deinen Verlust vor. Gib auch du uns die Kraft, diese zu überwinden, und in der Erinnerung an das gemeinsam mit dir Erlebte zu bewahren. Daraus soll die Liebe zu dir und allen Menschen wachsen, die uns etwas bedeuten. Am Ende steht die Hoffnung auf das, was vor uns liegen wird. Mögen allen Menschen, die uns beiden immer wichtig waren, noch glückliche Stunden und Erlebnisse in der Zukunft beschert sein.

 

Dein kleinerer Zwillingsbruder Paul

50 Jahre Kreisgruppe Dachau: Fest- und Foto-Ausstellung im Dachauer Wasserturm

Ausstellungsbroschüre zur Fest- und Foto-Ausstellung im Dachauer Wasserturm anlässlich dem 50-jährigem Bestehen der Kreisgruppe Dachau im BUND Naturschutz in Bayern: 1975 bis 2025.

Die Ausstellung findet vom 21.3. bis zum 21.4.2025 statt und wird am 21.3.2025 um 18:00 mit einer Vernissage eröffnet.

 

„50 Jahre Natur- und Moosschutz im Dachauer Moos“

  • Grußwort
  • 50 Jahre BUND Naturschutz in Dachau
  • Erfolge in fünf Jahrzehnten
  • Mitgliederentwicklung in der Kreisgruppe Dachau
  • Themen und Termine im Jubiläumsjahr
  • Das Naturerbe im Landkreis Dachau
  • Umweltbildung in der Kreisgruppe Dachau
  • Die Ortsgruppen stellen sich vor
  • Landkreis Dachau
  • Landschaftspflege und Moosschutz
  • … und darum gibt es den BN in vielen Regionen in Bayern
  • Kreisgruppe im Spiegel der Zeit
  • Neue Buchprojekte zum Landkreis Dachau
  • Kontaktdaten und Ansprechpartner

 

Zugang zur Ausstellungsbroschüre

Die Ausstellungsbroschüre liegt zur Mitnahme auf:

  • Geschäftsstelle BUND Naturschutz in Bayern – Kreisgruppe Dachau
    Martin-Huber-Straße 20
    85221 Dachau
    während den Bürozeiten:
    Montag bis Freitag 9 – 12 Uhr
    Mittwoch 15 – 17 Uhr
    https://dachau.bund-naturschutz.de
  • Ausstellung im Dachauer Wasserturm
    Schlossstraße 7 / Hofgartenweg
    85221 Dachau
    während den Ausstellungszeiten:
    FR: 16:00 – 20:00 Uhr; SA + SO: 13:00 – 18:00 Uhr

Die Broschüre wird kostenlos abgegeben. Der BN Dachau freut sich immer über eine kleine Spende in den Birkenstamm. Damit können zukünftige Aktionen realisiert werden. Wir versenden auch gerne im Online Shop gegen die Versandkosten zu Ihnen nach Hause.

 

Ein Blick in die Ausstellungsbroschüre

[flipbook pdf=“https://deltaimage.de/wp/wp-content/uploads/BN-Dachau_50-Broschuere_Webseite-50-dpi.pdf“ width=“900″ height=“600″theme=“light“ header=“Öffnen der Broschüre „50 Jahre Natur- und Moosschutz im Dachauer Moos“ title=“Broschüre BUND Naturschutz in Bayern – Kreisgruppe Dachau“]

Geschichtswerkstatt: NaturWandel – Eine Geschichte im Dachauer Land

Die Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau veröffentlicht eine neue Ausstellung und eine begleitende Ausstellungspublikation, produziert im DELTA IMAGE – Eigenverlag über den Wandel der Natur im Landkreis Dachau.

 

Natur- und Kulturlandschaft im Dachauer Land – Landkreis Dachau

Die begleitende Ausstellungspublikation beschreibt die Veränderungen anhand von Themenbeiträgen in:

  • Inhausen,
  • Haimhausen,
  • Mariabrunn,
  • Lauterbach,
  • Röhrmoos,
  • Vierkirchen,
  • Kleinberghofen,
  • Sulzemoos,
  • Weichs,
  • Karlsfeld,
  • Petershausen,
  • Dachau,
  • Eisenhofen

im Landkreis Dachau.

 

 

NaturWandel – Eine Geschichte im Dachauer Land

Die Ausstellung NaturWandel beschreibt anhand der Beiträge von sechzehn Autoren aus dem Landkreis Dachau, die Veränderungen in der Natur- und Kulturlandschaft im Dachauer Land unter den manigfachen Blickwinkeln der Autoren.

  • Leben im Moos im Wandel der Zeit – Ein Inhauser Moosler erzählt
  • Lauterbach – 
ein Dorf verändert sich. Landwirtschaft und Landschaft
  • Naturwandel in Röhrmoos
  • Naturwandel in Vierkirchen – Raumordnung, Infrastruktur und Umweltschutz
  • Von Otter, Frosch und Storch – 
Wie sich der Lebensraum Wasser verändert
  • Naturwandel in Kleinberghofen – Land- und Forstwirtschaft und Siedlungsstruktur
  • Vom Dorf zur Metropolregion München. 
Der Wandel von Landschaft, Gärten, Landwirtschaft und Wald in Sulzemoos
  • Weichs – Wandel in Natur und Siedlungsstruktur
  • Gewässer um Karlsfeld – Von den „Oden Gründen“ zur Kulturlandschaft
  • Die Glonn – Veränderung, Geschichte, bedeutung für die Natur
  • Wandel der Naturdarstellung der Dachauer Künstler
  • Ampermoching – Die Amper und der Wald. 
Naturwandel aus der Sicht eines Jägers und eines Fischers
  • Vom Hopfen zum Apfel – Wandel des Anbaus in Eisenhofen
  • Flurbereinigung in Eisenhofen und Hof
  • Der „Kräutergarten“ – Natur-Ideologie unter der Herrschaft der Nationalsozialisten
  • Ausblick: Welche Maßnahmen zum Naturschutz geschehen

Herausgeberin dieser begleitenden Ausstellungspublikation ist Frau Dr. Annegret Braun.

 

Zur Projektbeschreibung bei Geschichtswerkstatt.

 

Die Begleitpublikation wird von DELTA IMAGE verlegt

Die begleitende Ausstellungspublikation wird von BUND Naturschutz in Bayern e.V. – Kreisgruppe Dachau finanziell und organisatorisch unterstützt. Für die Kreisgruppe Dachau übernimmt DELTA IMAGE den Eigenverlag für diese Ausstellungspublikation, das beutet:

  • DELTA IMAGE setzt die vom Buch-Team erarbeiteten und von Frau Dr. Annegret Braun lektorierten Beiträge aller Buchautoren in die Form und Grafik des Buches um.
  • DELTA IMAGE kümmert sich um das Projektmanagement dieses Buchprojektes und organisieren das Umfeld zum Buch.
  • Die Buchinhalte bringen wir in den Druck, bis zur gelieferten Ausstellungsdokumentation.
  • DELTA IMAGE kümmert sich um den Eigenverlag der Ausstellungsdokumentation.
  • DELTA IMAGE bietet den Kauf des Buches auch auf der Online-Shop Seite https://shop.deltaimage.de an

Die begleitende Ausstellungsdokumentation wurde ermöglicht durch eine finanzielle Unterstützung durch die Kreisgruppe Dachau im BUND Naturschutz in Bayern e. V.. Dieser hat einen Teil der Produktionskosten anlässlich des 50-jährigen-Bestehens der Kreisgruppe Dachau großzügiger weise übernommen. Die Arbeiten am Buch im DELTA IMAGE – Eigenverlag erfolgt bei uns im Ehrenamt. Nur so ist dieser Buchpreis in dieser Form möglich geworden.

 

 

Geschichtswerkstatt Dachau

Die Geschichtswerkstatt forscht über historische Entwicklungen, Ereignisse und Biographien im Landkreis Dachau in Zusammenarbeit mit Museen, Vereinen, Archiven, Schulen und der KZ-Gedenkstätte Dachau. In Ausstellungen und Aufsätzen werden die Ergebnisse präsentiert.

Ziel der Geschichtswerkstatt ist es, die Regionalgeschichte zu erforschen. Die Mikro-Perspektive und die Befragung von Zeitzeugen leisten einen wichtigen Beitrag zur Geschichtswissenschaft. Auch die Verbundenheit mit der Region soll damit gefördert werden.

In der Geschichtswerkstatt engagieren sich Menschen aus dem Landkreis Dachau, um die lokale Zeitgeschichte zu erforschen: Alteingesessene und Zugezogene, Wissenschaftler, ausgebildete Heimatforscher, historisch interessierte Laien und viele andere.

Udet U12 „Flamingo“ – 100 Erstflug in Schleißheim 1925 – 2025

Das neue Buch, von Paul Eschbach (Fotograf, Buchautor und Experte der Luftfahrt-Geschichte am ältesten Flugplatz – in Schleißheim) zeigt die Geschichte eines der berühmtesten und besten Sport- und Schulflugzeuge der den 1920er und ’30er Jahren im Bildband mit vielen historischen und technischen Erläuterungen auf. Die BFW / Udet U12 »Flamingo« hat ihren 100. Jahrestag des Erstfluges 1925 – 2025 in Schleißheim. Heute steht ein originaler Nachbau der Udet U12 in der Flugwerft Schleißheim im Deutschen Museum als Bestandteil des fliegenden Museums flugfähig da.

 

Udet U12 „Flamingo“ in Schleißheim – 100 Erstflug 1925 – 2025

Mit dem Kriegsende 1918/1919 und den Versailler Verträgen wird die militärische und zivile Luftfahrt in Deutschland vorerst vollständig verboten. Alle Flugzeuge und Flugmotoren mussten an die Entente abgeliefert werden, die Flugplätze werden zerstört. Der Bau von Flugzeugen ist zu Ende.

Dann beginnt sich in den 1920er Jahren die Zivilluftfahrt in Europa zu entwickeln. Die Technologie war, aufgrund der Ingenieursentwicklungen im Flugzeug- und Motorenbau, so weit. Weite Entfernungen und Strecken sollen nun sicher und bequem in der Luft zurückgelegt werden. Da konnte auch Deutschland nicht außen vor gelassen werden, sonst wäre ein europäischer Luftverkehr nicht möglich gewesen. Schrittweise werden die Auflagen gelockert und 1925 darf Deutschland wieder an der Luftfahrt teilnehmen.

Dies haben damals findige Unternehmer als eine große Marktchance erkannt. Mit Ernst Udet, dem berühmtesten Jagdflieger aus dem 1. Weltkrieg, wurde die Udet Flugzeugbau GmbH in München-Ramersdorf gegründet. Die wohl beste und erfolgreichste Konstruktion dieser jungen Firma war im Spätsommer 1924 die Udet U12 „Flamingo“. Nach wenigen Monaten Bauzeit startet kein Geringerer als Ernst Udet mit der ersten U12 zum Erstflug am 7. April 1925 am Flugplatz Schleißheim. Eben dort, wo bislang alle Udet Flugzeuge nach ihrem Bau in München-Ramersdorf auf einem Straßentransport nach Schleißheim kamen. In der heutigen Flugwerft war die Endmontage angesiedelt. Anschließend fand der Erstflug mit jedem Flugzeug in Schleißheim durch die Werkspiloten statt.

In München, Augsburg und in Österreich wurden von der Udet U12 etwa 250 Flugzeuge gefertigt. Der Flamingo war das erfolgreichste Sport- und Schulflugzeug in den ’20er und ’30er Jahre. Sie wurde auch zum Standard-Schulflugzeug der 1925 in Berlin gegründeten Deutschen Verkehrsfliegerschule AG. So flogen in Schleißheim zur Anfängerschulung in der Flugzeugführer-Lizenz B meistens die „Flamingo„. Sie hat auch in der Geschichte des Flugplatzes ihre Spuren hinterlassen.

Flugwerft Schleißheim, OSVM e. V. und ihr Flamingo

Der Oldtimer Segelflug Verein München e. V. (OSVM) hat sich mit den Mitgliedern im Jahr 1994 das eigene Ziel gesetzt, einen originalgetreuen und flugfähigen Udet U12 „Flamingo“ zu bauen und zu betreiben. Zehn Jahre später findet der Erstflug dieser Replika im Dezember 2004 in Oberpfaffenhofen statt. Die Flugwerft Schleißheim hat seit dem Jahr 2006 auch wieder einen flugfähigen und vor allem originalgetreuen „Flamingo“ mit einem historischen Originalmotor Siemens & Halske SH 14 A-4. Die Flamingo-Version für den Kunstflug hat 160 PS und gehört der Messerschmitt Stiftung. Seit 2006 steht der Flamingo als Bestandteil der Ausstellung in der Flugwerft Schleißheim im Deutschen Museum. Einhundert Jahre später fliegt der Schleißheimer Flamingo zum Jubiläum des Erstfluges immer noch in Oberschleißheim – dazu ist dieses Buch erschienen.

Machen Sie sich selbst eine Freude mit diesem Buch. Unterstützen Sie dabei die Fleißigen und die Willigen im Projekt „Flamingo“ im OSVM e.V.

FOTO-BILDBAND: Neuhimmelreich & Gröbenrieder Moos im Dachauer Moos von Paul Eschbach

Der neue Foto-Bildband, vom Fotografen Paul Eschbach, zeigt die Moos-Regionen Neuhimmelreich und Gröbenrieder Moos in einer fotografischen Entdeckungsreise zum Dachauer Moos von heute – einer der bedeutendsten Niedermoorlandschaften in Bayern und ist im Norden von München gelegen.

 

FOTO-BILDBAND: Dachauer Moos – Neuhimmelreich & Gröbenrieder Moos
fotografiert von Paul Eschbach

  • FOTO-BILDBAND
  • Buchgröße: DIN A4 210 x 297 mm
  • Querformat
  • 200 Seiten
  • Buchgewicht: 0,9 kg

Mehr Eindrücke in den weiteren Produktbildern des Buches.

 

Das Dachauer Moos: Neuhimmelreich & Gröbenrieder Moos

Diese Moos-Region liegt etwas versteckt und behandelt insbesondere die folgenden Regionen und Einrichtungen

  • Neuhimmelreich
  • Gröbenrieder Moos
  • Landschaftssee an der Schinderkreppe
  • Waldschwaigsee
  • Lus
  • Ascherbach
  • Schloss Dachau.

 

Dieser FOTO-Bildband ist ein Teil meines Projektes: Dachauer Moos, mehr dazu auf einer eigenen Seite auf www.deltaimage.de.

 

Zum Inhalt und Thema des Buches

Das Neuhimmelreich und das Gröbenrieder Moos liegen unmittelbar an der Stadtgrenze von Dachau und gehen fließend als Landschaftsraum ineinander über. Und doch haben sie sich beide ein großes Maß an Ursprünglichkeit bewahren können. Für die Natur-Landschaft haben die Eingriffe durch den Menschen auch viele Bereiche der Natur beschädigt. Gerade deswegen wurde auch so oft wieder zum Wohle der Natur-Landschaft und der Ziere eingegriffen und entsprechende bis heute noch sichtbare und wertvolle Ausgleichsmaßnahmen geschaffen. Die Schinderkreppe war eine Sperrmüll-Deponie der Stadt Dachau – die habe ich noch als Jugendlicher als Abenteuer-Spielplatz kennen gelernt. Jetzt ist das ein großes Biotop als Rückzugsfläche für Wasservögel am großen Landschaftssee. Der frühere Schuttberg ist nun ein Aussichtsberg mit besonders wertvollen biologischen Nischen, Habitate und Biotope.

Mit dem Anlegen von besonders wertvollen Magerrasenwiesen wird den hier früher vorkommenden Arten in Flora und damit auch in der Fauna neuer Lebensraum geschaffen.

»Wo ist das Dachauer Moos von heute geblieben?«

Beides sind gute Gründe und auch meine Beweggründe, mit in diesem Bildband gerade diesen Teil des Dachauer Mooses mit der Fotokamera über 30 Jahre genauer anzusehen. Einige dieser Impressionen aus dem Dachauer Moos sind begleitend als Beiträge auf meiner Website www.deltaimage.de erschienen.

Das Dachauer Moos ist noch da. Wir müssen nur die Augen öffnen, 
um die vielen Details und Stimmungen wahrnehmen zu können. 
Mit Geduld und Hingabe an diese Naturlandschaft sind ganz 
besondere Eindrücke und Erlebnisse möglich.

 

Hochmoore (Filze) und Niedermoore (Moos)

Dann verstehen wir auch, warum die Moore und Moose erhalten werden müssen.

Die Moore in Deutschland gehören zu den wertvollsten und artenreichsten 
Naturlandschaften, für den CO₂-Haushalt, den Wasserhaushalt und die Artenvielfalt 
sind diese Lebensräume wertvolle Bausteine für eine bessere Umwelt. Das 
Dachauer Moos ist eines der wertvollsten Niedermoore Bayerns, nur das weiter 
nördlich gelegene Donaumoos ist flächenmäßig noch größer.

 

FOTO-BILDBAND: Schwarzhölzl, Krenmoos & Regatta-Anlage im Dachauer Moos von Paul Eschbach

Der neue Foto-Bildband, vom Fotografen Paul Eschbach, zeigt die Moos-Regionen Schwarzhölzl und das Krenmoos, ergänzt um die olympische Regatta-Anlage Oberschleißheim von 1972 in einer fotografischen Entdeckungsreise zum Dachauer Moos von heute – einer der bedeutendsten Niedermoor-Landschaften in Bayern und ist im Norden von München gelegen.

 

FOTO-BILDBAND: Dachauer Moos – Schwarzhölzl und Krenmoos fotografiert von Paul Eschbach

  • FOTO-BILDBAND
  • gebundene Ausgabe (Hardvover)
  • Buchgröße: DIN A4 210 x 297 mm; Querformat
  • 232 Seiten
  • Buchgewicht: 1,1 kg

Mehr Eindrücke in den weiteren Produktbildern des Buches.

 

Das Dachauer Moos: Schwarzhölzl, Krenmoos und Regatta-Anlage

Diese Moos-Region liegt etwas versteckt und den Verkehrsströmen entrückt zwischen

  • Dachau
  • Karlsfeld
  • Feldmoching
  • Oberschleißheim mit Badersfeld und
  • dem Obergrashof

gelegen.

Dieser FOTO-Bildband ist ein Teil meines Projektes: Dachauer Moos, mehr dazu auf einer eigenen Seite auf www.deltaimage.de.

 

Zum Inhalt und Thema des Buches

Inmitten des Dachauer Mooses gibt es bislang nur eine einzige unter Naturschutz gestellte Niedermoorfläche im gesamten Moosgebiet. Das Naturschutzgebiet Schwarzhölzl liegt zwischen der Gemeinde Karlsfeld und der olympischen Regatta-Anlage in Oberschleißheim / Feldmoching und schließt auch das unmittelbar davor liegende Krenmoos mit ein.

  • Naturschutzgebiet Schwarzhölzl
  • Landschaftsschutzgebiet Krenmoos
  • FFH-Gebiet Schwarzhölzl
  • olympische Regatta-Anlage von 1972

Früher war es für mich eher unscheinbar, es war halt da. Der Karlsfelder Naturschützer und Ornithologe Josef Koller bewirkte nach seine jahrzehntelangen Anstrengungen, die Ausweisung des Schwarzhölzls 1993 als Naturschutzgebiet und hat damit einen ganz wichtigen Beitrag zu dessen Erhaltung geleistet.

Diese Moosregion liegt eingebettet zwischen den großen Verkehrsachsen rund um München und liegt so etwas abseits der Verkehrs- und Besucherströme. Dadurch konnte das Schwarzhölzl sich in den letzten dreißig Jahren auch wieder seine Einzigartigkeit zurückerobern und für viele Tiere und Pflanzen einen Rückzugsort schaffen. Das Schwarzhölzl ist durch eine Anpflanzung von Kiefern auf den besonderen Standortbedingungen am Nordrand der Münchener Schotterebene entstanden. Inzwischen ist ein großer Teil der Schutzfläche ein europäisches FFH-Schutzgebiet und schafft so für die sehr stark bedrohte Helm-Azurjungfer einen geschützten Lebensraum im Schwarzhölzl.

Ich selbst bin im Dachauer Moos als Fotograf aufgewachsen und so verbringe ich auch seit dreißig Jahren viel Zeit im Moos – um zu fotografieren. Einige dieser fotografischen Impressionen aus dem Dachauer Moos sind begleitend als Beiträge auf meiner Website www.deltaimage.de erschienen.

»Wo ist denn das Dachauer Moos von heute geblieben?«

Das Dachauer Moos ist noch da und wir müssen nur die Augen öffnen, um die vielen Details und Stimmungen wahrnehmen zu können. Mit Geduld und Hingabe an diese Naturlandschaft sind ganz besondere Eindrücke und Erlebnisse möglich.

 

Hochmoore (Filze) und Niedermoore (Moos)

Dann verstehen wir auch, warum die Moore und Moose erhalten werden müssen.

Die Moore in Deutschland gehören zu den wertvollsten und artenreichsten 
Naturlandschaften, für den CO₂-Haushalt, den Wasserhaushalt und die Artenvielfalt 
sind diese Lebensräume wertvolle Bausteine für eine bessere Umwelt. Das 
Dachauer Moos ist eines der wertvollsten Niedermoore Bayerns, nur das weiter 
nördlich gelegene Donaumoos ist flächenmäßig noch größer.